Ab sofort gewährt die Prolit Verlagsauslieferung zusätzlich 30 Tage Valuta für elektronisch übermittelte Direktbestellungen. Mit diesem Angebot will Prolit die Attraktivität der Direktbestellung beim Verlag / bei Prolit weiter steigern, heißt es in einer Presseerklärung. Das Leistungspaket, mit dem Prolit schon bisher die Sortimentsbezüge wirtschaftlich zu gestalten versucht (u.a. durch verlagsübergreifende Bündelung bei Fakturierung und Lieferung, bündelnde Novitätenauslieferung, Parkmodell, Transportmodelle) werde dadurch weiter komplettiert.
Beachtlich dabei: Die aus der Valutierung resultierende spätere Zahlung des Sortiments wird dabei vollständig von Prolit abgefedert. Die Verlage sollen ihr Geld genau so schnell wie bisher erhalten . Auf diesem Hintergrund haben die Prolit-Verlage nach Auskunft von GF Jochen Mende die Neuerung, die für alle bei Prolit ausliefernden Verlage gilt, begrüßt. So auch Kerstin Födisch (Vertriebsleiterin Peter Meyer Verlag, pmv): „Vielen Dank für diese gute Idee. Wir freuen uns sehr über diese Initiative. Andere Verlagsauslieferungen sollten diesem Beispiel folgen“
Eine Einschränkung, die aber eigentlich keine ist, wird von Prolit bei der Einräumung von Valuta gemacht: Die Bestellungen müssen über IBU (Informationsverbund Buchhandel) oder über Prolit WEBLINE übermittelt werden.
Buchhandlungen, die bisher teilweise über die Bestellanstalten von KNV oder Libri elektronisch ordern, sind deshalb aber von der verbesserten Zahlungskondition keineswegs ausgeschlossen: Prolit-Geschäftsführer Klaus Haßler: „Diese Buchhandlungen können über unsere WEBLINE für Händler bestellen, um unser Angebot der Valutierung der Bestellungen zu nutzen. Den Zugang dazu stellen wir seit dem Frühjahr jedem interessierten Buchhändler kostenfrei zur Verfügung. Hunderte Buchhandlungen nutzen die WEBLINE bereits, nicht nur für Bestellungen sondern vor allem als Datenbank, die tagesaktuell alle Bestell- und Lieferdaten aller bei Prolit ausliefernden Verlage für die Buchhandlung bereitstellt.“
„Durch elektronisch übermittelte Bestellungen sparen wir Arbeit und Kosten. Diese Ersparnis geben wir mit der zusätzlichen Valutierung an den Handel weiter. Natürlich hoffen wir auch darauf, dass sich die Zahl der rationellen und schnellen elektronischen Bestellungen durch die bessere Kondition weiter erhöht.“ so Prolit-Geschäftsführer Jochen Mende. „Gerne hätten wir auch hinsichtlich jener elektronischen Bestellungen die Valutierung eingeführt, die über die Bestellanstalten der Barsortimente laufen. Leider sind die uns von diesen für die Übermittlung berechneten Preise aber so hoch (doppelt so hoch wie die Preise bei IBU), dass dies kalkulatorisch nicht möglich ist.“
Siehe dazu auch nebenstehendes Kurzinterview mit Jochen Mende [mehr…]