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Dussmann geht nach Hamburg

Es ist noch nicht lange her, dass Peter Dussmann die Frage, ob er sich sein inwischen auf 6.500 qm gewachsenes Kulturkaufhaus auch in anderen Städte als Berlin vorstellen können, entschieden verneinte, ohne nicht gleichzeitig zu betonen, dass es durchaus entsprechende Anfragen gäbe. Jetzt hat er – oder sein neuer Mann für’s Operative, der ehemalige Bertelsmann-Manager Frank Wössner – dies zum Schnee von gestern erklärt. Am 3. Juli hieß noch lapidar im Hamburg-Teil der „Welt“, dass ein „Buchkaufhaus“ sich in der Elbemetropole ansiedeln wolle. Nun ist klar:

Im kommenden Jahr entsteht in der Hamburger Innenstadt in unmittelbarer Nähe des Gänsemarkt ein neuer Passagenbau, dessen Zentrum ein Dussmannsches Kulturkaufhaus mit gleicher Fläche wie in Berlin sein wird. Das z.Zt. auf dem Terrain beheimatete kommunale Kino wird ausquartiert, um am Ende der Bauzeit 2007 in dem Ensemble von Staatsoper und Medienkaufhaus seinen inzwischen denkmalgeschützen Kinosaal wieder nutzen können.

Rund 110 Millionen Euro werden vom amerikanischen Investor Landmarks für das zukünftige Kulturquartier zwischen Rathaus und Universität veranschlagt.

Ob noch weitere Standorte in der Planung sind, war nicht zu erfahren. Dussmann’s Credo: „Es gibt keine Krise des Handels, es fehlt nur an innovativen Ideen und an Menschen, die den Mut haben sie durchzusetzen“, spricht bei entsprechend attraktiven Standorten eher dafür.
VH

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