Der von Robert Menasse gestiftete und von der Bank Austria-Creditanstalt und dem Klett-Cotta-Verlag, Stuttgart, gesponserte Jean Améry-Preis für Essayistik für das Jahr 2004 geht an den Journalisten Michael Jeismann.
In der Begründung der Jury heißt es:
„Michael Jeismann leistet in seinem Band „Auf Wiedersehen gestern. Die deutsche Vergangenheit und die Politik von morgen“ einen exemplarischen Beitrag zur Selbstreflexion Deutschlands im Moment seiner postnationalen Entwicklung. Er vereint dabei die Präzision und den Materialreichtum des Historikers mit aufklärerischem Geist im Sinne Jean Amérys. Die Kunst von Jeismanns Essayistik erweist sich vor allem darin, daß er eine Sprache auch für die fast unmerklichen, so schwer zu fassenden gesellschaftlichen Stimmungswandlungen findet.“
Der Jury gehören an: Heinz Ludwig Arnold, Peter Demetz, Irene Heidelberger-Leonard, Joachim Kalka und Barbara Sichtermann.
Der Preis ist mit 12.000,– Euro dotiert; er wird im Oktober dieses Jahres verliehen.







