Christoph Wilhelm Aigner erhält den mit € 10.000,- dotierten Anton Wildgans-Preis 2003 der österreichischen Industrie. Der Preis wird seit 1962 jährlich an eine öster-reichische Schriftstellerin oder einen Schriftsteller vergeben. Die Jury setzt sich zusammen aus Dr. Peter Marginter (Autor, Essayist – Vorsitzender der Jury), Dr. Marianne Gruber (Prä-sidentin der Österreichischen Gesellschaft für Literatur) und Univ.-Prof. Dr. Johann Holzner (Leiter des Brenner-Archivs an der Universität Innsbruck). Der Preis wird am 15. Juni 2004 im Haus der Industrie in Wien verliehen.
Bisherige Preisträger waren u.a. Ferdinand Schmatz (2002), Vladimir Vertlib (2001), Elisa-beth Reichart (2000), Evelyn Schlag (1997), Michael Köhlmeier (1996), Christoph Ransmayr (1988), Ernst Jandl (1982), Josef Winkler (1980), Ingeborg Bachmann (1971) Ilse Aichinger (1968), und Thomas Bernhard (1967).
Weitere Informationen unter: www.iv-net.at.
Aus der Begründung der Jury:
„In seinen kunstvoll komprimierten Gedichten und Erzählungen, in seinen Übersetzungen und in seinen Schriften zur Literatur geht Christoph Wilhelm Aigner, unbeeindruckt von den rasch wechselnden Strömungen der Zeit, hartnäckig ganz eigene Wege: Literatur wieder einzusetzen als wichtiges Medium, die Natur zu erfassen, das Leben zu erfassen, das Sehen zu erlernen“
Christoph Wilhelm Aigner, geboren 1954 in Wels/Oberösterreich, studierte in Salzburg,
lebt in Italien. World Literary Today zählt ihn zu den „wichtigsten zeitgenössischen Dichtern“. Seine Bücher erscheinen bei DVA. Zuletzt Engel der Dichtung. Eine Lesereise (2000), Vom Schwimmen im Glück. Gedichte (2001), seine hochgelobte Übersetzung der Lyrik Guiseppe Ungarettis Zeitspüren. Gedichte (2003) und seine Notate Logik der Wolken (2004).
Weitere Informationen unter: www.cwaigner.de.
Seit April bis September 2004 ist Christoph Wilhelm Aigner neunter Stadtschreiber in Dresden, der Partnerstadt Salzburgs.







