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Bahnhofsbuchhandlung LUDWIG erinnert an zehnten Todestag von Gerhard Ludwig

Anläßlich des zehnten Todestages von Gerhard Ludwig am 19. April 1994 weist die Kölner Bahnhofsbuchhandlung darauf hin, dass der Ausbau der Marke LUDWIG.Presse und Buch den Namen ihres Gründers in den letzten Jahren auch bundesweit bekannt gemacht habe: An nunmehr acht Standorten in bedeutenden Bahnhöfen (u.a. Leipzig, Halle/S., Dresden,) stehe der Name LUDWIG unterdessen für den Handel mit internationaler Presse und aktuellen Taschenbüchern.

Gerhard Ludwig hatte 1946 die Kölner Bahnhofsbuchhandlung begründet und damit nach den Jahren der Diktatur den Zugang zur freien internationalen Presse erleichtert. In den 50er Jahren wurde Ludwig zudem durch die „Mittwochgespräche“ – Deutschlands erste „Talk-Show“ – sowie den ersten Taschenbuchladen Deutschlands nach dem 2. Weltkrieg überregional bekannt.
Am 1. Januar 1988 erwarb der Bahnhofsbuchhänder Dr. Adam-Claus Eckert die Kölner Bahnhofsbuchhandlung Ludwig und baute sie im Zuge seiner Unternehmenserweiterung in den 80er und 90er Jahren zur bundesweiten Marke aus. Nicht nur in Köln, sondern auch an den anderen Standorten laden seither die LUDWIG-Geschäfte zu interessanten Veranstaltungen aus den Bereichen Presse und Buch unter dem Motto „Freier Eintritt – Freie Rede“ ein und setzen so die Tradition des Gründers fort.

Noch dieses Jahr sollen auch die Bahnhofsbuchhandlungen Berlin-Friedrichstraße und Berlin-Alexanderplatz den Namen LUDWIG.Presse und Buch übernehmen.

Foto: Gerhard Ludwig beim 10. Geburtstag seines Taschenbuch Kellers, im Vordergrund Ernst von Salomon)

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