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DOUGLAS-Konzern weiter auf Kurs: Umsatz nach fünf Monaten 1,6 Prozent über Vorjahr /Thalia soll weiter „ertragsorientiert“ wachsen – auch durch Zukauf

Auf der heutigen Hauptversammlung der DOUGLAS HOLDING AG (Douglas-Parfümerien, Thalia-Buchhandlungen, Christ- Juweliergeschäfte) in Hagen hat Dr. Henning Kreke, der Vorsitzende des Vorstandes, auch zur aktuellen Geschäftsentwicklung Stellung bezogen.

Und das sieht nicht schlecht aus: In den ersten fünf Monaten des Geschäftsjahres 2003/2004 (1. Oktober bis 30. September) erwirtschaftete der DOUGLAS-Konzern Nettoumsätze in Höhe von 1,1 Milliarden Euro und lag damit um 1,6 Prozent über dem Vorjahr.

Dazu Dr. Henning Kreke: „Diese Entwicklung bestärkt uns in der Prognose, die wir anlässlich unserer Bilanz-Pressekonferenz Mitte Januar abgegeben haben: Wir wollen im Geschäftsjahr 2003/2004 den portfoliobereinigten Konzernumsatz um rund 2 Prozent steigern und ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit zwischen 104 und 108 Millionen Euro erzielen.“ Gegenstand der Hauptversammlung ist die Berichterstattung über das Rumpfgeschäftsjahr 2003 (1. Januar bis 30. September).

In Zukunft wird das neue Geschäftsjahr vom 1. Oktober bis zum 30. September laufen und mit dem für die DOUGLAS-Gruppe sehr wichtigen Weihnachtsgeschäft starten. Der Vorstandsvorsitzende Dr. Henning Kreke: „Die Geschäftsjahresumstellung hat uns – wie erwartet – Vorteile gebracht: Wir erzielen jetzt den Großteil unseres Ergebnisses in den ersten zwölf Wochen des Geschäftsjahres. Das verschafft uns größere Prognosesicherheit. Zusätzlich werden unsere Mitarbeiter in den Filialen im Dezember von Jahresabschlusstätigkeiten entlastet und können sich so voll auf das wichtige Weihnachtsgeschäft konzentrieren. Und es kommt ein weiterer bedeutender Aspekt hinzu: In der Vergangenheit wurde mit Blick auf den Bilanzstichtag 31.12. in den Filialen eine möglichst niedrige Warenbevorratung angestrebt. Das hatte zur Folge, dass wir ausgerechnet im Weihnachtsgeschäft hier und da Kundenwünsche nicht erfüllen konnten. Dieses Problem haben wir durch die Umstellung des Geschäftsjahres gelöst und eine bessere Warenversorgung erreicht. Zurückblickend kann man sagen, dass die Umstellung des Geschäftsjahres ein sinnvolles und anspruchsvolles Projekt war, das wir erfolgreich umgesetzt haben.“ DOUGLAS ist für die Kontinuität seiner Dividendenzahlungen bekannt. Aufgrund der insgesamt erfreulichen Ergebnisentwicklung schlagen Vorstand und Aufsichtsrat der heutigen Hauptversammlung vor, für das Rumpfgeschäftsjahr 2003 eine Dividende von 75 Cent je Aktie zu beschließen. Das entspricht – gerechnet auf volle 12 Monate – einer Dividende von genau einem Euro, was eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr von rund 11 Prozent und eine Dividendenrendite von rund 4 Prozent bedeutet – ein guter Wert in Deutschland. Vorstand und Aufsichtsrat möchten mit diesem Dividendenvorschlag ihre Zuversicht in das weitere ertragreiche Wachstum der DOUGLAS-Gruppe zum Ausdruck bringen. Gleichzeitig wollen sie das klare Signal setzen, dass man im schwierigen deutschen Handelsumfeld mit einer auf Service, Qualität und Ambiente ausgerichteten Strategie – auch oder gerade ohne massive Rabatte – ertragsorientiert wirtschaften kann.

Der Kurs der DOUGLAS-Aktie ist seit dem Tiefststand im Februar 2003 bis zum heutigen Tag um über 80 Prozent gestiegen. Ferner empfehlen 22 von 24 Analysten, die DOUGLAS-Aktie zu kaufen oder zu halten. Die DOUGLAS-Gruppe wertet das als grundsätzliche Zustimmung der Kapitalmärkte zur Unternehmensstrategie. Die DOUGLAS-Gruppe überzeugt ihre Kunden mit hervorragendem Service, höchster Qualität und erlebnisorientiertem Ambiente. Damit hebt sie sich deutlich von Wettbewerbern ab, die auf die anhaltende Kaufzurückhaltung der Konsumenten in Deutschland mit nie da gewesenen Rabattschlachten reagieren. Rabattschlachten sind aber die Feinde von Service und Qualität – mit der Folge, dass am Ende die Kunden ganz wegbleiben.

Die DOUGLAS-Gruppe wird auch künftig an ihrer Lifestyle-Strategie festhalten. Die Douglas-Parfümerien werden ihr internationales, renditeorientiertes Wachstum fortsetzen. Europaweit sind allein für das Geschäftsjahr 2003/2004 rund 50 Neueröffnungen sowohl in den bestehenden Märkten Westeuropas als auch in den neuen, rasch wachsenden Märkten Osteuropas geplant. Hier wächst Douglas vor allem in den EU-Beitrittsstaaten Polen und Ungarn aus eigener Kraft. In beiden Ländern könnte Douglas schon bald eine führende Position besetzen. Mit der Eröffnung der ersten Parfümerie in Dänemark ist vor wenigen Tagen auch der Start in den skandinavischen Markt gelungen. Damit erhöhte sich die Zahl der Länder, in denen Douglas präsent ist, auf 15.

Im Buchbereich will die Thalia-Gruppe in den nächsten Jahren weiter ertragsorientiert wachsen, um die Marktführerschaft im deutschsprachigen Raum auszubauen. Wenn man bedenkt, dass Thalia als Marktführer in Deutschland nur über einen Marktanteil von rund 5 Prozent verfügt, wird das erhebliche Wachstumspotenzial deutlich. Sobald sich rentable und zu Thalia passende Expansionsmöglichkeiten bieten, wird zugegriffen; sei es durch die Eröffnung eigener Filialen oder die Übernahme von lokalen oder regionalen Sortimentsbuchhändlern.

Im Schmuckbereich lauten die Ziele für die Zukunft von Christ Deutschland: Veredelung der Marke Christ, Fokus auf erstklassige Kundenorientierung, Steigerung der Attraktivität der Sortimente und professionelles Bestandsmanagement. Die Marke Christ wird konsequent als das beliebteste Fachgeschäft für schicken Schmuck und schöne Uhren positioniert. Christ Deutschland wird das Filialnetz weiter optimieren und so die Basis für wertorientiertes Wachstum schaffen. Beobachter rechnen europaweit mit einer leichten Erholung der Konjunktur mit entsprechenden positiven Wirkungen auf den Konsum. „Sollte sich das Konsumklima im Laufe des Jahres 2004 nachhaltig verbessern, werden die Fachgeschäfte der DOUGLAS-Gruppe zu den Ersten gehören, die davon profitieren“, sagt Dr. Henning Kreke zum weiteren Ausblick.

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