Der finnische Autor Kari Hotakainen erhält den Literaturpreis 2004 des Nordischen Rates für seinen Roman „Juoksuhaudantie“ (wörtlich: Schützengraben- Weg). Das Buch sei ein „gesellschaftskritischer, strukturell bewusster Roman“, heißt es in der Begründung der Jury. Der Autor schildere darin die Auflösung der skandinavischen Wohlfahrtsgesellschaft und parodiere und ironisiere das Zeitgeschehen insbesondere mit Blick auf die traditionelle Rolle des Mannes. Hotakainen wird der Preis, der mit 350 000 Dänischen Kronen (rund 45 000 Euro) dotiert ist, Anfang November bei der Jahrestagung des Nordischen Rates in Stockholm verliehen. In deutscher Übersetzung ist von Hotakainen zuletzt der Roman „Lieblingsszenen“ im S. Fischer Verlag erschienen.
Weitere Informationen zum Nordischen Literaturpreis auf der Website der finnischen Botschaft in Berlin: http://www.finnland.de
ML







