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Irene Naumczyk geht zu Weltbild, behält aber ihre Personalagentur / Sabine Dörrich hat deren Leitung übernommen

Das ist ein Hammer: Irene Naumczyk (51, Foto), Inhaberin der von ihr gegründeten Personalagentur für Verlage in Buchbach, übernimmt zum 15. März 2004 als Mitglied der Geschäftsleitung die Leitung des Buchprogramms bei der Verlagsgruppe Weltbild GmbH in Augsburg. Damit kein Missverständnis aufkommt: Sie hat ihre Agentur aber nicht verkauft, zumal es auch dafür keinen Grund gab, denn sie habe ein „super gutes Jahr 2002 und 2003“ hinter sich, wollte aber nach zehn Jahren Personalagentur „einfach mal wieder was anderes machen – und zwar etwas, was hochspannend ist.“

Dass sie davon (auch) eine Menge versteht, war uns schon in Vergessenheit geraten – und ein Blick in ihre Vita zeigt, dass ihr Boss Werner Ortner mit ihr einen glänzenden Fang gemacht hat: Vor Gründung ihrer heute marktführenden Personalagentur für Verlage war sie Redakteurin beim Thieme Verlag, Cheflektorin beim Kosmos Verlag und Programmleiterin Sachbuch/Ratgeber beim Bertelsmann Club in Rheda und der Buchgemeinschaft Donauland in Wien – Werner Ortner weiß also genau, wen er sich da geholt hat. Und sicher auch warum.

Der bisherige Leiter des Buchprogramms, Wolfgang Koralus (44), übernimmt die Verantwortung für die Einkaufsbereiche Kinderbuch, Geschichte, Kultur und Technik und soll Irene Naumczyk bei Sonderaufgaben unterstützen.

Die Agentur wird künftig von Sabine Dörrich (46) geleitet , die seit 01.03.04 Geschäftsführerin der Agentur ist.

Sabine Dörrich war nach verschiedenen Stationen im verbreitenden und herstellenden Buchhandel (Peter Hammer Verlag, Dietz Nachfolger Verlag) fünf Jahre als selbstständige PR-Beraterin tätig. Seit Juli 2000 arbeitet sie neben Irene Naumczyk als Vermittlerin in der Personalagentur für Verlage.

Bleibt die Frage: Hat die Agentur für diese Topp-Vermittlung auch ein Topp-Honorar bekommen? Das war wohl falsch zu fragen, denn Frau Naumczyk reagiert etwas ungehalten: „Ich habe mich nicht selbst vermittelt.“ War ja auch wohl unnötig, man kennt sich auch aus gemeinsamer Arbeit: Werner Ortner war schließlich früher auch ein Bertelsmann.

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