Der Sieger im Wettstreit um das beliebteste Buch in Großbritannien steht fest: mit 173 000 Stimmen oder 23 % setzte sich J.R.R. Tolkien mit „Herr der Ringe“ gegen Jane Austens „Stolz und Vorurteil“ ( 135 000 Stimmen) durch.
Über ein Jahr währte die Kampagne „Big Read“, in der die BBC die Nation animierte, ihr Lieblingsbuch zu wählen. Im April wurden die Top 100 verkündet, vor einigen Monaten die Top 20 und am Sonntag wurden im Royal Opera House die Top 5 bekannt gegeben. Auf Platz 3 landete Philip Pullmann mit seiner Fantasy-Trilogie „His Dark Material“, gefolgt von Douglas Adams Bericht vom galaktischen Anhalter. J.K. Rowling erwischte noch den fünften Platz.
Bereits vor einigen Tagen hatte der Penguin-Verlag, der in seiner Backlist ist zahlreiche nominierte Titel verfügt, erklärt, das die diesjährigen Umsätze im kommenden Jahr nicht erreicht würden, da der „Big Read-Effekt“ fehle. Und die Buchhandelskette Waterstone’s verzeichnete eine Absatzsteigerung von 342 % bei der Trilogie von Philip Pullmann, nachdem die Bände für die Endausscheidung in einer jeweils einem einzelnen nomierten Buch gewidmeten Sendung vorgestellt worden war.
VH
Vorgeblättert: Bücher und Autor:innen im Freitag und in der ZEIT
Welche Bücher werden in den aktuellen gedruckten Ausgaben der Wochenzeitungen Der Freitag und Die ZEIT besprochen? Der Freitag Ausgabe 4: Im Gespräch: „Sie haben diese Kälte in sich“ – Die