Das ist heute den Mitarbeitern mitgeteilt worden: Jochen Laabs, Geschäftsführer Marketing von Thalia Hamburg, wird im kommenden Jahr das Unternehmen verlassen.
Das ist eine Nachricht, die viele schmerzen wird, sicher auch Jürgen Könnecke, den Vorsitzenden der Thalia Holding. Der 51 jährige war immerhin ein alter Weggefährte, seit 29 (!) Jahren bei Thalia.
Kennern der Szene kann diese Trennung aber nicht unerwartet kommen: War doch schon längst erwartet worden, dass es beim Zusammenwachsen zweier Firmenkulturen Reibungsverluste geben würde. Dass dabei Jochen Laabs manche der fälligen Entscheidungen nicht mittragen wollte oder konnte (seine Lebensmitte ist schließlich Hamburg und nicht Hagen), wird dabei nicht überraschen. Soviel darf aber als gesichert gelten: Die Zusammenlegung der Zentralen Dienste, die jetzt auf dem Programm steht, mochte er jedenfalls nicht mehr mittragen. Doch das ist noch Spekulation; er selbst war noch nicht zu erreichen.
Jürgen Könnecke versichert jedenfalls glaubhaft, dass man sich im besten Einvernehmen trenne, auch wenn ihn Laabs Kündigung mehr als schmerze. Beleg dafür, wie sehr man sich verbunden fühle, sei auch, dass Laabs den gesamten Übergang der Zentralen Dienste nach Hagen noch bis Mitte nächsten Jahres koordinieren und begleiten werde.