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Beckmann, Börsenverein und Bücherpreis

Die Stellungnahme von Random House zur Diskussion um den Deutschen Bücherpreis [mehr…] macht deutlich,

1) dass Gerhard Beckmann mit seiner Kolumne nicht annähernd so falsch lag, wie es der Börsenverein in seiner Mail darzustellen versucht

2) dass die Diskreditierung des Autors – „Herr Beckmann war schon häufig etwas vorschnell in seinen Urteilen über Ereignisse und Personen unserer Branche“ – auch bei Random House auf wenig Gegenliebe stößt: „Auch wir teilen nicht immer die Meinung, die Herr Beckmann in seiner Kolumne vertritt, und haben gelegentlich harte Kritik einstecken müssen. Aber wir schätzen grundsätzlich einen unabhängigen, engagierten und meinungsstarken Journalismus innerhalb unserer Branche. Wir glauben, dass insgesamt dadurch wichtige Denkanstöße gegeben werden.“

Die BuchMarkt-Redaktion hat bei der Publikation der Börsenvereins-Mail (keine Gegendarstellung im juristischen Sinne) nur widerwillig darauf verzichtet, diese diskreditierende Passage zu löschen, weil der Versuch des Börsenvereins, Beckmanns Kolumne auch durch Abwertung des Autors zu entkräften, sich in den Augen kritischer Leser selbst entlarvt.

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