Starautor Michael Moore, der mit seinem neuesten Buch
„Dude, where’s my country“ in den USA wieder einmal für Aufsehen sorgt, gab ARD– Korrespondent Gerald Baars in New York ein Exklusiv-Interview für die WDR Sendung „Kanzlerbungalow“.Die Zuschauer können das Interview heute Abend (9. Oktober 2003) im WDR Fernsehen, von 23.00 bis 23.30
Uhr verfolgen.
Darin fordert Moore von US-Präsident Bush, sich bei den Deutschen, den Franzosen und den Vereinten Nationen zu entschuldigen, „für das,
was er getan hat“. Moore: „Wir haben eine schreckliche Situation
angerichtet im Irak und Nahen Osten, und wir müssen das jetzt wieder in Ordnung bringen.“
Erst nach Bushs Entschuldigung sollten seiner Meinung nach die Deutschen im Irak helfen.
„Die Amerikaner mögen es nicht, wenn sie belogen werden. Und die
Menschen, die Bush und den Krieg unterstützt haben, merken jetzt,
dass er sie belogen hat. Das ist das Schlimmste, was man einem
Amerikaner antun kann. Und das wird zurückschlagen und ihm schaden bei den Wahlen im nächsten Jahr,“ so Moore’s Antwort zu möglichen Auswirkungen des Irakkriegs im Land.
Auf die Frage, wie Moore sich den Wahlsieg der Republikaner in
Kalifornien erkläre, antwortete er: „Die Amerikaner sind verärgert über die allgemeinen Entwicklungen im Land. Vor allem die wirtschaftliche Situation, die Arbeitsplatzverluste, und dass ein riesiger Haushaltsüberschuss in ein Rekorddefizit verwandelt wurde.“
Der Wahlausgang in Kalifornien sei Ausdruck „überschäumender Wut“.“Leider bringt sie einen Mann ins Amt, der dort nicht hingehört,“ sagte Moore.







