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Arques Gruppe kauft Weltkunst Verlag von Axel Springer / Rückzug von AS aus der Buchsparte damit abgeschlossen

Die Beteiligungsgesellschaft Arques Gruppe, Starnberg, wird zum 30. September den Weltkunst Verlag GmbH, München von Axel Springer übernehmen.

Die über die Arques Time AG erworbene Beteiligung stellt für die Gruppe den Einstieg in die Medien dar – und für den Konzern Axel Springer bedeutet sie den „endgültigen Rückzug aus dem Buchgeschäft.

Die Arques Gruppe ist eine Beteiligungsholding, die sich auf den Erwerb mittelständischer Unternehmen spezialisiert hat. Drei Gesellschaften (Arques Time AG (Medien/Hard- und Software), Arques Executive GmbH (Telekommunikation), Arques AG (Industriebetriebe)) konzentrieren sich seit 12 Jahren auf den Erwerb und die Entwicklung von Unternehmen in Umbruchsituationen, ungelösten Nachfolgeregelungen, Restrukturierungen oder Insolvenzen. Bereits 40 Unternehmen aus verschiedenen Branchen wurden erworben und operativ geleitet.
Zu den Arques-Beteiligungen gehören unter anderem die Firmen Completel und Tesion in Partnerschaft mit Versatel (Telekom) sowie die Schierholz Gruppe und MAF (Industrie).

Zur Weltkunst Verlag GmbH , die seit 1979 eine Tochter der Axel Springer AG ist, gehören weitere Verlage aus dem Bereich Kunstbücher- und Zeitschriften sowie Archäologie. Neben zahlreichen Buchpublikationen erscheinen hier die Titel wie „Antiquitäten-Zeitung“, „Weltkunst“, „Antike Welt“, „Künstler“ und „Vernissage“.

„Die Fachverlage im Kunstmarkt bieten nach einer unbestrittenen Konsolidierungsphase deutliche Wachstumspotenziale, die wir gemeinsam mit dem bisherigen Management und den Mitarbeitern heben wollen“, sagt der Vorstandsvorsitzende der Arques, Dr. Dr. Peter Löw. „Neue Ideen für den Vertrieb und die Titel haben wir genug. Nun ist es an der Zeit, diese umzusetzen“, so Löw weiter.

Bereits im vergangenen Jahr hatte Axel Springer den Beschluss gefasst, sich von der Buchsparte zu trennen, und sich auf das Kerngeschäft Zeitungen, Zeitschriften sowie digitale Vertriebswege zu konzentrieren. Die Verlagsgruppe Ullstein Heyne List wurde ja bereits mit Wirkung zum 1. Januar 2003 an Random House veräußert.

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