Home > Buchhandel > Amazon sucht Hilfe im Kampf gegen Müll-Mails

Amazon sucht Hilfe im Kampf gegen Müll-Mails

Der Krieg gegen Junk-Mails hat eine neue Phase erreicht, meldet heute die „Financial Times Deutschland“: Der Internethändler Amazon.com wehrt sich gerichtlich gegen Versender von so genannten Spam-Mails, die den Namen des Unternehmens als Absender gebraucht haben sollen.
Das Unternehmen wandte sich an Gerichte in den USA und Kanada, um die Versender unverlangter Werbe-E-Mails (Spammer), die angeblich die Identität des Unternehmens zur Versendung von Junk-Mails verwandten, an ihrer Arbeit zu hindern. Durch Versenden von E-Mails, die anscheinend von Amazon.com kamen, hätten die Spammer versucht, ihre wirkliche Identität zu verbergen und E-Mail-Filter sowie Anti-Spam-Regelungen zu umgehen. E-Mail-Empfänger vertrauten wohl eher Nachrichten, deren Absender bekannte Namen wie Amazon sind.
Diese als „Spoofing“ bezeichnete Praxis ist weit verbreitet. Auf Grund des zunehmenden Spam-Aufkommens greifen Regierungen, Unternehmen und Internet-Service-Provider inzwischen hart durch. Mehr als die Hälfte aller E-Mails ist Spam-Mail. Der Kampf dagegen dürfte laut Schätzungen US-Unternehmen in diesem Jahr 20 Mrd. $ kosten. „Spoofing ist Fälschung und wir werden mit der vollen Kraft des Gesetzes die Spoofer verfolgen“, sagte David Zapolsky, Vizepräsident von Amazon.

Zum Artikel: http://www.ftd.de/tm/it/1061633037777.html?nv=hpm

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

BuchMarkt feiert 60 Jahre

BuchMarkt feiert in diesem Jahr sein 60-jähriges Bestehen. Seit der Gründung im Jahr 1966 begleiten wir die Entwicklungen der deutschsprachigen Buchbranche, berichten über Trends im Verlagswesen, im Buchhandel und in der Literaturvermittlung und bieten eine Plattform für Debatten und Perspektiven rund um das Buch.

weiterlesen