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Eichborn AG muss Arbeitsplätze streichen / Produktion soll zurückgefahren werden

Laut einem Bericht der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ stehen der Eichborn AG Entlassungen bevor. Eichborn-Vorstand Dr. Matthias Kierzek f+ührt dafür wirtschaftliche Zwänge an: Das Ergebnis des vergangenen Jahres habe eine „Schreckensbilanz“ zur Folge gehabt. Allein in den ersten drei Quartalen des vergangenen Jahres habe Eichborn vier Millionen Euro Verlust eingefahren, so Kierzek. Er werde Mitte Juli die «Schreckensbilanz 2002» vorlegen. Laut Kierzek sank der Umsatz im vergangenen Jahr von 24 auf 20 Millionen Euro.

Kierzek werde aber „verbranntem Geld nicht hinterhertrauern“: Mit der Konzentration auf das Kerngeschäft soll der Verlag mit der Flieger wieder in die schwarzen Zahlen kommen. Statt 290 Titel im vorigen Jahr würden in diesem Jahr nur noch rd. 200 verlegt, 2004 sollen es nur noch 172 sei. Dabei werde der Verlag verstärkt auf ausländische Autoren setzen. Vor dem Aus stehe der Verlag aber nicht: «Wir sind kein Sanierungsfall, haben eine Eigenkapitalquote von 60 Prozent.»

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