Am 2. Juni erscheint bei Hoffmann und Campe das Kriegstagebuch des renommierten Fernseh-Journalisten und ARD-Sonderkorrespondenten Christoph Maria Fröhder, „Ein Bild vom Krieg. Meine Tage in Bagdad“. Der Autor berichtet darin vom Alltag eines Reporters im Krieg und vom Untergang einer Diktatur. Hautnah schildert er, was er in den vergangenen Wochen in Bagdad erlebte: die Bombardierung der Stadt, den Einmarsch der Amerikaner, das Chaos und die Plünderungen, den Angriff auf das Hotel Palestine, den Tod von Kollegen und nicht zuletzt auch die Reaktionen der Beteiligten, das Leiden der Zivilbevölkerung und die Einflussnahme der kriegführenden Parteien auf die Berichterstattung.
Christoph Maria Fröhder berichtet für die ARD (u.a. Report und Monitor) seit vielen Jahren aus fast allen Kriegsgebieten dieser Welt. Der Träger des Hanns-Joachim-Friedrich-Preises war als „Krisenreporter“, wie er sich selbst bezeichnet, sowohl in Biafra und Vietnam als auch in Irak, in Israel/Palästina sowie im Kosovo. Nicht selten konnte er mit seinen investigativen Sendungen Menschenrechtsverletzungen anprangern, staatliche Desinformation aufdecken und Zensurversuche durchkreuzen.
Christoph Maria Fröhder: Ein Bild vom Krieg. Meine Tage in Bagdad
14,90 €, Klappenbroschur
ca. 160 Seiten
ISBN3-455-09419-8