Home > Buchmessen > Hinter den Kulissen des Standortstreits scheint es immer noch heftig zu brodeln: Steht der Börsenverein auf der Bremse?

Hinter den Kulissen des Standortstreits scheint es immer noch heftig zu brodeln: Steht der Börsenverein auf der Bremse?

Noch lange scheint der Standortstreit um die Frankfurter Buchmesse nicht begraben. Heute in der „Süddeutschen Zeitung“ ein Kommentar unter dem Titel „Zurückgepfiffen? Der Börsenverein möchte die Buchmesse in Frankfurt halten“ – der das derzeit beredte Schweigen in dieser Angelegenheit unter die Lupe nimmt.

Der Artikel: http://www.sueddeutsche.de/aktuell/sz/getArticleSZ.php?artikel=artikel2580.php

Auch Hannes Hintermeier äußert sich in der „FAZ“ zum Thema: „Die Messegesellschaft selbst vermeldet ‚mit Überraschung‘ den freitäglichen Eingang eines Vorschlags des Börsenvereins, demzufolge die Messegesellschaft künftig als Durchführungsgesellschaft sämtliche technischen und organisatorischen Dienstleistungen erbringen könnte; schon von 1. April an sei dieser Kooperationsvertrag denkbar, Laufzeit bis 2010 – eine ‚ideale Perspektive‘, sagt Messesprecher Andreas Kaster. Der Börsenverein selbst verschweigt diesen Vorstoß und verbreitet statt dessen am Freitag lediglich die Erklärung, die er habituell verbreitet: Es gebe ‚keine neuen Ergebnisse‘, man werde ‚eine Marke wie die Frankfurter Buchmesse nicht ohne Not aufs Spiel setzen‘.“
Die Geschäftsführung der Buchmesse ist derzeit bei in London zur Book Fair und „zieht es vor, zum gegenwärtigen Zeitpunkt die Münchner Gespräche nicht zu kommentieren“, schreibt Hintermeier und fragt: „Sollte die Chemie zwischen dem Börsenvereinsvorsteher Dieter Schormann und Buchmessendirektor Volker Neumann womöglich nicht stimmen? Während die Muttergesellschaft der Buchmesse bremst, gibt die Tochter Gas – ein Manöver, das nur geübte Automobilisten beherrschen.“

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