Wie gerade bekannt wird, setzt die ARD künftig am späten Sonntagabend verstärkt auf kulturelle Themen. Am 9. Februar startet zusätzlich zum „Kulturreport“ um 23.35 Uhr ein neues Büchermagazin „Druckfrisch“, von dem in diesem Jahr acht Ausgaben vorgesehen sind. Das neue Magazin wird von dem Literaturkritiker Denis Scheck moderiert und soll laut ARD „Begegnungen mit Büchern und Autoren erlauben“.
Denis Scheck will in „Druckfrisch“, eine Gemeinschaftsproduktion von BR, HR, NDR und WDR, Schriftsteller interviewen, Neuerscheinungen vorstellen, die Bestsellerlisten kommentieren, Empfehlungen aussprechen und auch sagen, welche Bücher reine Zeitverschwendung sind. Das Spektrum reiche von der Belletristik über Krimis, Sachbücher und Biografien bis zum Kochbuch.
In der ersten Ausgabe geht Scheck unter anderem folgenden Fragen nach: Warum schwört Porsche-Chef Wendelin Wiedeking auf eine Strategie, die er „Das Davidprinzip“ nennt? Wieso kann „Nobelpreisdaueranwärter“ Philip Roth nicht von dem Thema „Alter Mann liebt junges Mädchen“ lassen? Und: Warum nennt die Journalistin Verena Lueken das ewig junge New York eine „alte Stadt“? Als Gast wird in jeder „Druckfrisch“-Sendung der Dichter Robert Gernhardt ein neues Sonett zur aktuellen Lage der Nation beisteuern.