Gute Nachrichten aus Wuppertal: Wie Thomas Helbig, Geschäftsführer der 80 Jahre alten Traditionsbuchhandlung Köndgen, heute auf einer eigens anberaumten Pressekonferenz mitteilte, hat das Amtsgericht den eingereichten Insolvenzplan bestätigt.
Damit, so Helbig, können alle Filialen der auf zwei getrennte Gesellschaften aufgeteilten Buchhandlung mit allen derzeit beschäftigten 70 Mitarbeitern weitergeführt werden.
Gründe für die Misere [mehr…] sieht Helbig eher außerhalb der Branche, die Konkurrenzsituation vor Ort (u.a. eine Thalia-Filiale) sei nicht entscheidend gewesen, es habe auch keine ernsthaften Übernahmeangebote gegeben. Das ist auch der Grund, warum man in Wuppertal positiv gestimmt in die Zukunft sieht und die Marke Köndgen weiterhin als führende Buchhandlung in Wuppertal positionieren will.
Bemerkenswert ist die Abwicklung des Verfahrens über einen sogenannten Insolvenzplan, ein Vorgehen, das in Deutschland noch weitgehend Seltensheitswert besitzt, für die meisten Gläubiger allerdings von Vorteil ist, da sie schneller an mehr Geld kommen.
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