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Mitten in der Standort-Diskussion (Frankfurt / München) kündigt die Frankfurter Buchmesse Neuerungen an.

Info der Presse & Unternehmenskommunikation der Frankfurter Buchmesse:

>>Die „Buchmesse Frankfurt“ kehrt zu ihrem alten Namen zurück. Als „Frankfurter Buchmesse“ strickt sie aber keineswegs am alten Zopf. Im Gegenteil: Um die größte Buchmesse der Welt – mittlerweile in ihren Fünfzigern – zukunftsfest zu machen, sind bereits für dieses Jahr deutliche Neuerungen geplant.

Die Veränderungen zielen in zwei Richtungen: Zum einen will die Frankfurter Buchmesse für das allgemeine Publikum attraktiver und offener werden, zum anderen sollen die Arbeitsbedingungen für Fachbesucher verbessert werden.

Private Besucher erwartet in diesem Jahr ein zweifach verlängertes Wochenende: Der Messe-Freitag wird zum Publikumsabend und ist „After-Business“ von 16 bis 22 Uhr für alle offen. Allgemeines Publikum ist außerdem zukünftig auch am Messe- Montag zugelassen, an dem die Öffnungszeiten von 14 auf 13 Uhr verkürzt werden.

Eine weitere Veränderung betrifft das in der Praxis oft übergangene Verkaufsverbot: Es wird teilweise aufgehoben. Besucher können nun am Montag und – während aller Messetage – bei Lesungen in Veranstaltungszentren und Foren zum Ladenpreis Bücher kaufen. Es ist geplant, dass Auszubildende der Buchhändlerschule die Verlage bei der praktischen Abwicklung des Verkaufs unterstützen.

Eine Vielzahl an thematischen Veranstaltungs-Foren in Halle 3 und 4 soll das „Messe in der Messe“- Prinzip und den Event-Charakter der Frankfurter Buchmesse stärken. Foren wird es außer zu Comics, zum Kinderbuch und Kunstbuch auch zur Touristik- Sparte, zum Hörbuch, zu Bildung, Religion und Spiritualität, Kriminalliteratur, Film und Wissenschaft geben. Am neuen Publikumsabend am Freitag wird eine „Lange Nacht der Bücher“ ein besonderes Kulturereignis auf der Messe bieten.

Um die Arbeitsbedingungen für die Fachbesucher zu verbessern, wird das Sortimenterzentrum zentraler positioniert und von Halle 6 in Halle 4 wandern,> ergänzt durch kleinere Sortimenter-Treffpunkte in weiteren Hallen. Auch das Forum Management, in dem weitere Dienstleister und dem Bereich Buch, Schreiben, Lesen verbundene Nonbook-Aussteller aufgenommen werden, wird in die Halle 4 umziehen.

Weiterhin soll eine neue Gestaltung der Eintrittspreise dazu beitragen, die Arbeitsatmosphäre während der Fachbesuchertage ideal zu gestalten: Die Preise für den Eintritt an den Fachbesuchertagen (Mi, Do, Fr) wird angehoben, um „unechte“ Fachbesucher abzuschrecken.

Eine Fachbesucher-Tageskarte kostet 50 Euro, im Vorverkauf 30 Euro und für Sortimenter 25 Euro; eine Dauerkarte kostet 120 Euro, 40 Euro im Vorverkauf, 36 Euro für Sortimenter. Jedes Sortiment erhält eine Dauerkarte kostenlos. Aussteller zahlen 35 Euro für eine Dauerkarte, ab der 31. Karte 30 Euro; Auszubildende zahlen 15 Euro. Die Wochenendkarte für das allgemeine Publikum kostest 25 Euro, eine Tageskarte 9 Euro und eine Schülerkarte 3,50 Euro. In die Preise ist die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel Frankfurts eingeschlossen. << Weitere Infos: http://www.buchmesse.de

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