Home > ARCHIV > Urs Widmer Mainzer Stadtschreiber 2003

Urs Widmer Mainzer Stadtschreiber 2003

Der Schweizer Schriftsteller Urs Widmer wird am 6. Februar 2003 von ZDF, 3sat und der Stadt Mainz zum Mainzer Stadtschreiber 2003 ernannt. Die Laudatio im Mainzer Gutenberg-Museum hält Prof. Dr. Iso Camartin (Schweizer Fernsehen DRS). Die Jury zeichnet Urs Widmer für sein literarisches Gesamtwerk aus. »Widmers Bücher handeln humorvoll-ironisch von der Diskrepanz zwischen der Welt, wie sie ist, und der Welt, wie sie sein könnte.«

Der Mainzer Stadtschreiber-Preis, der seit 1984 vergeben wird, ist mit 12.000 Euro dotiert und beinhaltet das Wohnrecht in der Stadtschreiber-Wohnung im Renaissance-Flügel des Mainzer Guten-berg-Museums. Mit dem ZDF realisieren die Stadtschreiber jeweils ein sogenanntes »Elektronisches Tagebuch« zu einem Thema ihrer Wahl. Zudem sind sie regelmäßig zu Gast bei 3sat, um über den Verlauf der »Amtszeit« zu berichten.

Im September ist der Band ‚Das Geld, die Arbeit, die Angst, das Glück.‘ mit Kolumnen und Essays von Urs Widmer erschienen. Marcel Reich-Ranicki äußerte sich im »Literarischen Quartett« über den Roman Der Geliebte der Mutter: »Eine hochaufregende Geschichte, so ruhig, so leise, mit so viel Ironie und leisem Humor erzählt. Ein toller Kontrast zwischen Ton und Inhalt, und dieser Kontrast ist ein Kunstmittel von hoher Qualität.«

Anzeige

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Anzeige