Während sich die traditionellen Einzelhändler aufgrund der schlechten Wirtschaftslage auf ein von Unsicherheit gekennzeichnetes Weihnachtsgeschäft gefasst machen, ist die Saison für die Onlinehändler offensichtlich erstmals in ihrer kurzen Geschichte durch unspektakuläres Wachstum gekennzeichnet, wie heute die Financial Times Deutschland meldet. Allerdings scheint der Start in die neue Saison gelungen, zumal mehr als die Hälfte des Online-Weihnachtsumsatzes dieses Jahr erstmals außerhalb der USA generiert wird, wie das Beratungsunternehmen Gartner Group prognostiziert. Zusammen mit den internationalen Verkäufen dürfte das weltweite Geschäft um 39 Prozent auf 25,3 Mio. $ steigen, so Gartner. Die höhere Wachstumsrate des internationalen Marktes ergibt sich durch die rascher zunehmende Anzahl der Internetnutzer außerhalb der USA. Dort wiederum verlangsamt sich das Wachstum aufgrund der höheren Internetdurchdringung.
Am vergangenen Freitag, dem traditionellen Beginn des Weihnachtsgeschäfts in den USA, der vom Offline-Einzelhandel der Hektik wegen „Black Friday“ genannt wird, vermeldete Amazon, dass pro Stunde 12.000 Artikel mehr verkauft wurden als im Vorjahr. Das weltweit größte Internetportal Yahoo berichtete, dass die Verkäufe in seinem Onlineshopbereich am Freitag um über 60 Prozent höher ausgefallen seien als am „Black Friday“ 2000. Mehr unter http://www.ftd.de/ub/di/FTDKFSZDGUC.html?nv=se