563 Aussteller aus 17 Nationen zeigen in diesem Jahr in neun Hallen des Essener Messegeländes auf rund 36.000 qm Bruttoausstellungsfläche bis zum Sonntag alles zum Thema Spiele und Comics. Der Anteil ausländischer Aussteller liegt bei rund 25 Prozent.
Einige Trends in diesem Jahr: Familienspiele feiern ein Revival. Nachdem lange Jahre das Strategiespiel, das nach wie vor sehr beliebt ist, im Vordergrund stand, besinnen sich die Anbieter nun wieder verstärkt auf Spiele, die bei Jung und Alt für Spaß sorgen und dabei mit kleinerem Regelwerk auskommen. Ein dominierendes Thema des Herbstes wird das Angebot rund um den Herr der Ringe. Der Film läuft im Dezember an, Verlage wie Ravensburger, Kosmos, Games Workshop oder Klee haben sich darauf vorbereitet.
Am Abend wurde der Deutsche Spielepreis 2001 vergeben. Ausgezeichnet worden sind Carcassonne aus dem Hans im Glück Verlag als bestes Familien-, Gesellschafts- und Erwachsenenspiel, Zapp Zerapp aus dem ZochVerlag als bestes Kinderspiel, Die neuen Entdecker von Kosmos als Spiel mit der vorbildlichen Spielregel sowie die Spiele-Autoren-Zunft e.V. mit dem Sonderpreis zum Deutschen Spielepreis 2001.
Die Fachgruppe Spiel schaut optimistisch in die Zukunft: Nachdem sich die Umsätze im Marktsegment Spiel und Puzzles im vergangenen Jahr auf rund 370 Millionen Euro hochgeschraubt hatten, verzeichnete die Branche (Spiele und Puzzles) auch im ersten Halbjahr 2001 weitere Zuwächse um rund 17 Prozent, während der Gesamtspielwarenmarkt lediglich um 2,4 Prozent zulegen konnte. Die Prognose, die der Fachgruppenvorsitzende Ernst Pohle auf der Pressekonferenz abgab, lautet: „Starke Lizenzen wie Wer wird Millionär, Herr der Ringe, Harry Potter, aber auch weiterhin Pokemon lassen für die zweite Jahreshälfte erwarten, dass die Spielebranche erneut die große treibende Kraft im Spielwarenhandel sein wird.“
Die Wissensbücher des Jahres 2025 stehen fest
Das Magazin „Bild der Wissenschaft“ hat zum 32. Mal sechs Bücher ausgezeichnet, die besonders kompetent, verständlich und spannend über Wissenschaft und Forschung berichten. Die Jury bestand aus 11 unabhängigen Journalistinnen







