Seitdem Marcel Reich-Ranicki im SPIEGEL „seinen“ Kanon veröffentlichte, wird über Sinn und Unsinn solcher Kanonisierungen gesprochen. Diese Diskussionen will Libri.de mit einer neu eingerichteten Rubrik „LeseWert“ wieder aufnehmen.
Das Spektrum der vorgestellten Titel reicht von den 100 besten deutschsprachigen Büchern über Weltliteratur und die besten Kultbücher bis hin zu den Highlights der Kanzlerbibliothek sowie dem „Ranicki-Kanon“.
Weiterhin findet sich auf der Seite eine Sammlung der schönsten Bücher und auch die wichtigsten Titel aus dem Bereich Fachbuch werden vorgestellt. „Gegen eine einseitige Konzentration auf aktuelle Bestseller wollen wir alternative Akzente auf bewährte Literatur setzten, auf die wichtigen Werke, die man gelesen haben sollte“, so Thorsten Pannen, Leiter der Online-Redaktion bei Libri.de. Dabei soll kein neuer Kanon kreiert, sondern die Diskussion über lesenswerte Literatur gebündelt werden. Pannen: „Wir verstehen die Rubrik LeseWert nach unserem Literatur Linkkatalog als einen weiteren Schritt in Richtung Literaturportal. Bei uns soll der Kunde konzentrierte Information über Literatur bekommen – und das mit allen Vorteilen, die das Internet bietet.“