Wenn Libro in dieser Woche die vorläufigen Ergebnisse des Geschäftsjahres 2000/2001 bekanntgibt, könnte die ohnehin angespannte Situation noch brenzliger werden. Nachdem, wie gemeldet, Hain, Wiener Auslieferer von rund 200 Verlagen – darunter die gesamte Gruppe Bertelsmann, Heyne Ullstein List, Bonnier, Hanser, Bruckmann, BLV – seine Belieferung von Libro (und damit Amadeus) grundsätzlich gestoppt hat, beginnen auch andere Auslieferer über eine solche Sperre nachzudenken. Mohr-Morawa gibt sich noch abwartend, hat aber schon in Einzelfällen auf die Bremse getreten. Abwarten auch bei KNO – wo man die Situation sehr gespannt beobachtet. Hauptursache der derzeitigen Misere ist die Talfahrt der Libro-Aktie (Höchststand 72 Euro), die sich derzeit auf einen Wert von 7,50 Euro einpendelt.
Bilderbuch-Rabatz am Rhein
Die Verlage Peter Hammer, Kindermann und Moritz waren im Kölner Literaturhaus zu Gast, um über ihr Programm und neue Projekte zu informieren. Jedes Jahr in einer anderen Stadt: Um Buchhändlerinnen