„Artikel heute in der österreichischen Presse haben sichtlich zu Unruhe auch bei den deutschen Verlagen geführt. Eben wird bekannt, dass die Wiener Auslieferung Hain (und damit zumindest alle Bertelsmann Verlage) die Belieferung der Libro-Läden eingestellt habe. Der Kurs der Aktie (am 14. 2. vorigen Jahres noch mit einem Höchstand von 72 Euro notiert) ist seit Monaten auf Talfahrt; gestern schloss die Aktie mit 8,20 Euro ab, heute waren es zuletzt 7.50 Euro. Die Wiener Zeitung DER STANDARD heute: „Auch die Nachrichten über das Rettungskonzept für die angeschlagene Handelskette, die Anfang der Woche von Vorstand und Aufsichtsrat lanciert wurde, konnte die herbeigeredete Sexyness nicht wieder herstellen.“ – Die Aktie sei immer noch um die Häfte zu teuer. Zu vermuten sei: „Libro muss sich jetzt wieder seiner Wurzeln als Diskounter und Nahversorger besinnen, sprich: billige Bücher und CDs anbieten. Einer hochtrabenden „Tainment-Company“ konnten bisher kleinere Filialen bei weitem nicht entsprechen. Teure Beratungskompetenz kann durch große Auswahl und eine smarte Führung des Kunden durch das Angebot ersetzt werden. Dafür braucht es viel Verkaufsfläche. Libro fehlt in kleinen Filialen aber oft beides: Die Verkäufer sind in vielen Fragen der Kids ahnungslos, die Fülle in der Auswahl fehlt auch. Mehr als eine Hand voll der kleineren Outlets werden die Sanierung vermutlich nicht überleben.“ „
Die Shortlist für den Evangelischen Buchpreis 2026 steht fest
Die Jury nominiert 13 Bücher aus über 130 vorgeschlagenen Titeln der Gegenwartsliteratur für den Evangelischen Buchpreis 2026: Neun Romane, zwei Kinder- und Jugendbücher sowie zwei Sachbücher können den mit 10.000