Auf Platz 1: Dieter Thomä: "Post-. Nachruf auf eine Vorsilbe", Suhrkamp Verlag Bestenliste: Die Sachbücher des Monats April 2024

Sachbücher des Monats April 2025

Zusammengestellt von: Die Welt/Radio 3 RBB/Neue Zürcher Zeitung/ORF-Radio Österreich 1

 

1.       Dieter Thomä

Post-. Nachruf auf eine Vorsilbe, Suhrkamp Verlag, 399 Seiten, € 28,00

 

2.       Herfried Münkler

Macht im Umbruch. Deutschlands Rolle in Europa und die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts, Verlag Rowohlt Berlin, 431 Seiten, € 30,00

 

3.       Thomas Piketty / Michael J. Sandel

Die Kämpfe der Zukunft. Gleichheit und Gerechtigkeit im 21. Jahrhundert. Übersetzt von Stefan Lorenzer, C. H. Beck Verlag, 158 Seiten, € 20,00

 

4.      Olivier Mannoni

Hitler übersetzen. Übersetzt von Nicola Denis, Verlag HarperCollins, 141 Seiten, €22,00

 

5.       Thomas Mann

Deutsche Hörer! Radiosendungen nach Deutschland. Neuausgabe mit Vor- und Nachwort von Mely Kiyak, S. Fischer Verlag, 272 Seiten, € 24,00

 

6.      Elisabeth Bronfen

Shakespeare und seine seriellen Motive, S. Fischer Verlag, 398 Seiten, € 29,00

 

7.       Thomas Wagner

Abenteuer der Moderne. Die großen Jahre der Soziologie 1949 – 1969, Verlag Klett-Cotta, 330 Seiten, € 28,00

 

8.      Anna Lowenhaupt Tsing

Friktionen. Eine Ethnografie globaler Verflechtungen. Übersetzt von Dirk Höfer, Verlag Matthes & Seitz Berlin, 479 Seiten, € 38,00

 

9.      Alain Finkielkraut

Revisionismus von links. Überlegungen zur Frage des Genozids. Übersetzt von Christoph Hesse, ça-ira-Verlag, 204 Seiten, € 26,00

 

10.     Racha Kirakosian

Berauscht der Sinne beraubt. Eine Geschichte der Ekstase, Propyläen Verlag, 395 Seiten, € 28,00

Besondere Empfehlung des Monats April: Michael Krüger (Schriftsteller, Präsident der Bayerischen Akademie der Schönen Künste) Gilles Deleuze: Über die Malerei. Vorlesungen März bis Juni 1981. Aus dem Französischen von Bernd Schwibs, Suhrkamp Verlag, 432 Seiten, € 38,00

Ich weiss nicht, ob die Kunsthistoriker über die Vorlesungen begeistert sind, die der französische Philosoph  Gilles Deleuze 1981 in Vincennes „Über die Malerei“ gehalten hat, aber wer sich über den „optischen Raum“, das „dritte Auge“, über „Modulation“ und „Analogie“ oder über das Keim-Chaos unterrichten will – an Beispielen aus der ganzen Kunstgeschichte und besonders der deutschen Kunstwissenschaft, der lese dieses merkwürdige  Buch: er wird auf jeder dieser wilden Seiten ein paar Entdeckungen machen. Und zwar ausgehend von der Frage, was der Künstler alles wegräumen muss, um überhaupt mit der Arbeit anfangen zu können. (Michael Krüger)

Die Jury: Tobias Becker, Der Spiegel; Natascha Freundel, RBB-Kultur; Dr. Eike Gebhardt, Berlin; Knud von Harbou, Feldafing; Prof. Jochen Hörisch, Unversität Mannheim; Günter Kaindlstorfer, Wien; Dr. Otto Kallscheuer, Sassari, Italien; Petra Kammann, FeuilletonFrankfurt; Jörg-Dieter Kogel, Bremen; Dr. Wilhelm Krull, Hamburg; Marianna Lieder, Berlin; Lukas Meyer-Blankenburg, Redaktion Das Wissen, SWR; Gerlinde Pölsler, Der Falter, Wien; Marc Reichwein, DIE WELT; Thomas Ribi, Neue Zürcher Zeitung; Prof. Dr. Sandra Richter, Deutsches Literaturarchiv Marbach am Neckar; Wolfgang Ritschl, ORF Wien; Florian Rötzer, krass-und-konkret, München; Norbert Seitz, Berlin; Mag. Anne-Catherine Simon, Die Presse, Wien; Prof. Dr. Philipp Theisohn, Universität Zürich; Dr. Andreas Wang, Berlin; Prof. Dr. Harro Zimmermann, Bremen; Stefan Zweifel, Zürich.

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