Heute in den Feuilletons

Frankfurter Rundschau

Al Gores Bestseller „Unbequeme Wahrheit“ soll 2011 in der Mailänder Scala als Oper aufgeführt werden. Das Libretto schreibt J.D. McClatchy.

Die südafrikanische Autorin Henrietta Rose-Innes erhält den mit 12.500 Euro dotierten Caine-Preis für afrikanische Literatur.

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Ab dem kommenden Jahr wird das Land Thüringen ein Autoren-Stipendium vergeben. Gezahlt werden soll maximal ein Jahr monatlich 1000 Euro. Da nicht ganz sicher ist, ob das Land sich das tatsächlich komplett leisten kann, will Ingo Schulze die ersten drei Jahre jeweils 2000 Euro zuschießen. Arme Politik!

Gerrit Walter bespricht Heinz Durchardts im Münsteraner Aschendorff Verlag erschienene Biographie von Freiherr vom Stein. „Kein Zweifel: Heinz Duchardt hat ein eminent zeitgemäßes Buch geschrieben.“

Weitere Rezensionen: Elise Schirrmacher: „Die Eichhörnchenstrategie“ (Lübbe) und „Das neue Lexikon der Indianer Nordamerikas“ herausgegeben von Ulrich van der Heyden, (Sutton Verlag)

Die Welt

Das Deutsche Literaturarchiv Marbach ist optimistisch. in Tel Aviv vermutete Papiere aus dem Nachlaß Max Brods nach Marbach holen zu können.

Ein Porträt der georgischen Übersetzerin und Schriftstellrin Naira Gelaschwili

Süddeutsche Zeitung

Thomas Steinfeld: „Heintje und das Hennengold. Das Ende einer Ära: Bertelsmann verkauft seine Buchclubs“. Eine kleine Geschichte der Buchgemeinschaften, beginnend 1924 mit der Büchergilde Gutenberg. „Ein solcher Buchclub funktioniert nicht anders als jede Gemeinde: Er setzt eine zentrale Instanz und einen Glauben voraus, die Bereitschaft, seine Bildung aus einer Hand zu empfangen. Diese Einheit des Glaubens hat keinen Bestand mehr.“

Rezensionen:
Jörg Magenau über Simone Barck / Siegfried Lokatis „Zensurspiele. Heimliche Literaturgeschichten aus der DDR“. (Mitteldeutscher Verlag): „’Zensurspiele’ verspricht im Untertitel ‚heimliche Literaturgeschichten aus der DDR’. Tatsächlich handelt es sich eher und Verlags- und Publikationsgeschichten. Doch auch daraus ergibt sich in der Summe eine lehrreiche, inoffizielle Literaturgeschichte.“

Ludwig Harig über Gustav Regler, „Das Ohr des Malchus“ aus der Stroemfeld-Werkausgabe,

Tobias Lehmkuhl über Jean-Henri Fabre „Ich aber erforsche sie mitten im Leben“ (Heinrich und Hahn), Sue Hubbell „Ein Jahr in den Ozark Mountains“ (SchirmerGraf) und Frederik Sjöberg „Die Fliegenfalle“ (Eichborn).

Friedrich Ani in seiner Krimikolumne über Thierry Jonquet „Die Haut, in der ich wohne“ (Hoffmann und Campe)

Neue Zürcher Zeitung

Paul Jandl über den Briefwechsel „Peter Handke und Alfred Kolleritsch. Schönheit ist die erste Bürgerpflicht“, (Jung und Jung). „Du klagst viel, aber es liest sich angenehm“, so Handke über Kolleritsch…

Rezensionen
Martin Zingg über Pia Reinacher „Liebe, Lüger Libertinage“ (bup) und Joseph Jurt über René Girard „Achever Clausewitz“ (Editions Carnets Nord).

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