Personalia GLAUSER: Das sind die Preisträger:innen 2024

Die GLAUSER-Preisträgerinnen und -Preisträger 2024 stehen fest. Das SYNDIKAT, der Verein für deutschsprachige Kriminalliteratur, hat am Samstag, 18. Mai 2024, im Rahmen einer Gala zum Abschluss der 39. CRIMINALE im großen Saal des Kulturzentrums PAVILLON in Hannover die begehrten Krimipreise in fünf Kategorien verliehen. Joachim B. Schmidt erhielt für KALMAN UND DER SCHLAFENDE BERG den Preis für den besten Kriminalroman. Mit dem Ehren-GLAUSER wurde bereits am Mittwoch der verdiente Schweizer Autor Paul Ott ausgezeichnet.

Die Gewinnerinnen und Gewinner in den fünf Kategorien in diesem Jahr lauten:

In der Kategorie „Roman“:

Joachim B. Schmidt mit KALMAN UND DER SCHLAFENDE BERG (Diogenes)

In der Kategorie „Debütroman“:

Caroline Seibt mit GESTOHLENES KIND  (dp Digital Publishers)

In der Kategorie „Kurzkrimi“:

Franziska Henze mit GRENZERFAHRUNG in: TATORT NORD 2 – Urlaubskrimis von Helgoland bis Usedom (HarperCollins)

In der Kategorie „Jugendkrimi“:

Ursula Poznanski mit ORACLE (Loewe)

In der Kategorie „Kinderkrimi“:

Lena Hach mit WAS WANDA WILL (Mixtvision)

Die GLAUSER Krimipreise des SYNDIKATS sind die mit insgesamt 12.000 Euro höchstdotierten Autorenpreise im deutschsprachigen Raum. In diesem Jahr hatten die fünf Jurys aus über 700 eingesandten Büchern auszuwählen. Alleine in der Kategorie „Roman“ hatten 76 Verlage 463 Bücher eingereicht.

In ihrer Begründung zur Vergabe des Preises für den besten Roman an Joachim B. Schmidt schreibt die Jury unter anderem:

Dieses Buch wirft uns mitten hinein in die Konflikte der großen weiten Welt. Unfreiwillig gerät Kalmann, der „Sheriff“ von Raufarhöfn, in den Sturm auf das Capitol und in die Fänge des FBI.

Mit Eigenwilligkeit, Witz und Sprachgewalt verknüpft Joachim B. Schmidt in „Kalmann und der schlafende Berg“ die merkwürdigsten Zusammenhänge. Kalmann verurteilt nicht, er sieht die Dinge, wie sie sind. Damit ist er in vielerlei Hinsicht gescheiter als wir.

Ein packend grandioser Kriminalroman, nicht moralisierend, humorvoll. 

Die Verleihung des Ehren-GLAUSER an Paul Ott begründet die Jury folgendermaßen (Auszug):

Wer (als Schweizer – Anm. d. Red.) Krimis auf Deutsch veröffentlicht, muss sich oft Verlag und Publikum außerhalb des Landes suchen, um ein Auskommen zu haben. Von daher ist der unermüdliche Einsatz von Paul Ott für die Kriminalliteratur in der Schweiz seit mehr als zwanzig Jahren besonders hoch zu bewerten und auch für die anderen deutschsprachigen Länder bedeutsam.

 

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