Verlage Harenberg stellt Geschäftsbetrieb ein

Der Harenberg Verlag, in dem bisher die Fachzeitschrift buchreport und die SPIEGEL-Bestsellerlisten erschienen, hat seinen Geschäftsbetrieb zum 31. Dezember eingestellt. Eine Gesamtlösung für den Verlag im Rahmen einer übertragenden Sanierung konnte bislang nicht erzielt werden.

Den Mitarbeitern muss nun gekündigt werden. Das berichtet der Insolvenzverwalter Rechtsanwalt Stefan Conrads: „Eine Fortführung des Betriebs ist aufgrund der finanziellen Lage nicht möglich.“ Der Dienstleistungsvertrag mit dem SPIEGEL zur Vermarktung der SPIEGEL-Bestsellerliste kann nicht erfüllt werden. Mit dem gerade erschienenen buchreport-Sonderheft zu den Jahresbestsellern 2023 verabschiedet sich Harenberg damit aus der Veröffentlichung der renommierten Publikation.

Das Amtsgericht Köln hat am 1. Januar 2024 das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Harenberg GmbH offiziell eröffnet.

Der Insolvenzverwalter führt das Verfahren nun im Sinne der Gläubiger weiter fort. Dazu sollen unter anderem vorhandene Vermögenswerte der Gesellschaft veräußert werden. Gespräche mit potenziellen Erwerbern laufen und werden nun weiter fortgeführt.

Kommentare (1)
  1. Das ist eine mehr als traurige Nachricht! Harenberg war über Jahrzehnte ein Wissensvermittler von hohem Rang.
    Ich hffe sehr, dass doch noch eine Lösung für die Wiederauferstehung gefunden werden kann.
    Uwe Friesel (VS /PEN)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert