Der österreichische Zeithistoriker Oliver Rathkolb erhält für sein im September 2005 im Paul Zsolnay Verlag erschienenes Buch „Die paradoxe Republik. Österreich 1945 bis 2005“ zwei bedeutende Auszeichnungen:
Im Januar 2006 wird ihm der Bruno-Kreisky-Preis für das politische Buch verliehen, im Frühjahr 2006 der DONAULAND Sachbuchpreis.
Der Bruno-Kreisky-Preis ist mit € 7000,-, der DONAULAND Sachbuchpreis mit € 7.500 ,- dotiert. Die Laudatio für den DONAULAND Sachbuchpreis hält der frühere Bundeskanzler Franz Vranitzky.
Der 50jährige Oliver Rathkolb lehrt am Institut für Zeitgeschichte und leitet das Ludwig-Boltzmann-Institut für Europäische Geschichte und Öffentlichkeit und die Internetplattform www.demokratiezentrum.org in Wien. Zu seinen Vorgängern als Bruno-Kreisky-Preisträger zählen Eric Hobsbawm, Armin Thurnher, Amartya Sen und Karl-Markus Gauß.
Den Donauland Sachbuchpreis haben in den vergangenen Jahren u.a. Alice Schwarzer und Nicolaus Harnoncourt erhalten.