Mehr als 1.600 Besucher bei Verkaufsmesse in der Arena Berlin Siebte Ausgabe der BuchBerlin beendet

Lange hatten die Veranstalter gezittert, doch am vergangenen Wochenende war es so weit: die BuchBerlin konnte wie geplant stattfinden – mit Maskenpflicht und 2G-Regel.

BuchBerlin in der Arena in Treptow

Knapp 300 kleine, unabhängige Verlage und Selfpublisher präsentierten sich am Samstag und Sonntag im Rahmen der Verkaufsmesse in der Arena in Treptow – vom AH Publishing bis Zadek. Etwa die Hälfte der Aussteller seien Selfpublisher, davon hätten 20 coronabedingt kurzfristig abgesagt, so Steffi Bieber-Geske, Biber & Butzemann-Verlegerin und Initiatorin der BuchBerlin, die der Verein Bücherzauber e.-V. seit 2014 organisiert. Mehr als 1.600 Besucherinnen und Besucher kamen zu der Veranstaltung. „Damit sind wir den Umständen entsprechend zufrieden“, so Steffi Bieber-Geske. Als Publikumsmagnet erwiesen sich vor allem die kleinen Verlage und Self-publisher des Fantasy-Genres, die auf ihrem Spezialgebiet eine große Fangemeine haben. Flankiert wurde die Messe von einem Lesungsprogramm und Angeboten für Kinder und Jugendliche.

Ein Stadtplan wies den Besuchern den Weg durch die Messehalle in der Arena, in der die Ausstellungstische nach vier Haupt-Lesemotiven aufgestellt waren: Entspannen, Eintauchen, Nervenkitzel sowie Entdecken und Erfahren. Die Gänge waren mit Straßennamen aus Romantiteln gekennzeichnet.

Prominent platziert war das „Berliner und Brandenburger Verlagsschaufenster“. Hier – am „Alexanderplatz“ – präsentierte sich anlässlich des 75. Jubiläums des Landesverbands Berlin/Brandenburg im Börsenverein Verlage aus der Region, darunter noch wenig bekannte wie der junge Trabanten Verlag, aber auch etablierte Kollegen wie Wagenbach, Orlanda, edition.fotoTAPETA, Satyr, Kadmos und Favoriten Presse. Auch Vertriebskooperationen wie die Spreeverlage (Kindermann, Schaltzeit, Ultramar media und Lesen lokal (L&H, World for kids, Die Mark Brandenburg, trerra press, edition progris, hendrick Bäßler) Der Berliner Ariella Verlag war nicht nur mit einem Stand vertreten, er zeigte auch die Ausstellung #Antisemitismus für Anfänger“. Nach der hohen Resonanz im Museum für Kommunikation sei die Ausstellung mit politischen Cartoons landauf landab begehrt, so Verlegerin Myriam Halberstam. Ab 5.Dezember ist sie in der Mauritius-Mediathek Wiesbaden zu sehen.

ml

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