Die schwedische Akademie hat den Literaturnobelpreis des Jahres 1999 an den deutschen Schriftsteller Günter Grass vergeben. In der Begründung hieß es, Grass sei der Preis zuerkannt worden, weil er in „munterschwarzen Farben das vergessene Gesicht der Geschichte“ gezeichnet habe. Grass habe sich als Spätaufklärer bekannt, in einer Zeit, die der Vernunft müde geworden sei. Die Akademie hat Grass den Preis hauptsächlich für sein 1959 erschienenes Werk „Die Blechtrommel“ verliehen. Das Komitee erklärte, der erste Roman von Günter Grass habe „Jahrzehnte sprachlicher und moralischer Zerstörung“ überwunden und die „Blechtrommel“ sei vermutlich eines der „bleibenden literarischen Werke“ des 20. Jahrhunderts. Der Göttinger Steidl Verlag zeigte sich begeistert über die Auszeichnung. Grass sei schließlich der „ewige Kandidat“ für den Literaturpreis gewesen.
Neue Podcast-Folge von alles BuchMarkt: Jeanette Bauroth über den Erfolg von „Heated Rivalry“
Der Second Chances Verlag steht aktuell im Zentrum eines der größten Romance-Hypes der Buchbranche: Mit der Übersetzung von Heated Rivalry landete Verlegerin Jeanette Bauroth auch hierzulande einen Überraschungserfolg, der durch eine Serienadaption zusätzlich befeuert wurde. Im Gespräch mit unserem Podcast alles BuchMarkt erklärt sie, wie ihr kleiner Independent-Verlag mit der plötzlichen Nachfrage umgegangen ist und weshalb es bei Romance vor allem auf eines ankommt: eine gute Geschichte. Ein Ausschnitt.