Vier Jahre ist es her, dass sich Goethestraße-Verleger Christian Strasser mit dem US-Großimport „Anonymus: Mit aller Macht“ als Big Player im internationalen Lizenzgeschäft eingeführt hatte. Seitdem ist nicht nur die Gruppe um einige namhafte Verlage (Econ, Ullstein) gewachsen, sondern auch die Kapitaldecke – dank Übernahme des Hauses durch den Axel Springer Konzern im Sommer 1998.So nimmt es nicht wunder, dass Strasser nun auch den Folgeband von Anonymus – inzwischen enttarnt als der US-Journalist Jo Klein – abermals für den List Verlag gesichert hat. „Im Namen der Ehre“, so der Titel des weltweit am 28. April erscheinenden Buches, beschäftigt sich mit einem just hierzulande brandheißen Thema: Wieviel Korruption verträgt eine Demokratie? Entsprechend offensiv auch die deutsche Startauflage von 100.000 Exemplaren – etwa so viel ist „Mit aller Macht“ im Hardcover in den letzten vier Jahren verkauft worden.
Künstliche Intelligenz auf der Leipziger Buchmesse
Ist Künstliche Intelligenz nun Heilsversprechen oder Untergangsszenario? Von den einen gefeiert, von den anderen gefürchtet, prägt KI die Schlagzeilen und hält mehr und mehr Einzug in alle gesellschaftlichen Bereiche. Das