Keine Manuskripte mehr, die in Schubladen vor sich hin schlummern, weil kein Verlag sie drucken will? Das ist es jedenfalls, was die in Philadelphia beheimatete Firma XLibris.com verspricht. Das Angebot, per Print on Demand jedem Autoren zu ermöglichen, sich gedruckt zu sehen, ist nach Angaben der 1997 gegründeten Firma in den USA bereits erfolgreich angelaufen (2500 verschiedene Titel) und soll nun auch auf dem europäischen Markt eingeführt werden. Die Macher von XLibris, die eine strategische Partnerschaft mit Random House eingegangen sind, bieten unterschiedliche „Pakete“ an, die vom Cover bis zu den Abbildungen unterschiedliche Mitgestaltungsmöglichkeiten für den Autoren vorsehen.
Josia Jourdan: Die Finanzierungsfrage im Literaturbetrieb
Ich will ehrlich sein. Ich weiß auch noch nicht ganz, woher das Geld für neue Konzepte kommen soll. Zu undurchsichtig sind die finanziellen Strukturen bei Verlagen. Wir reden ja nicht