Seit 1904 sammelten Reinhard Piper und später sein Sohn Klaus Piper, was sie an moderner Kunst ihrer Zeit begeisterte. Unter den beiden Verlegern entstanden Mappenwerke, Graphik und anspruchsvolle Bücher zur Kunst. Was davon erhalten geblieben ist, soll Anfang dieses Jahres in München versteigert werden. Zum Verkauf kommen ca. 200 Mappen. Aus den frühen Verlagsjahren wird beispielsweise Fritz Behns Mappenwerk „Afrikanische Reise“ von 1916 mit 14 signierten Original-Lithographien angeboten. 47 Mappen hatte der Piper Verlag von 1918 – 1929 für die Marées-Gesellschaft publiziert. 38 dieser Mappen sind noch vorhanden, in denen Künstler wie Eugène Delacroix, Edouard Manet, Paul Cézanne, Werke der Antike u.v.m. vorgestellt werden. Ca. 270 Werke von etwa 40 Künstlern in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts kommen zum Verkauf, ein kleines Konvolut an alten Büchern und ein Restposten von preiswerten Lichtdrucken sollen das Auktions-Angebot abrunden. Termine: Vorbesichtigung: 25. – 28. Januar (Do 9.00-19.00 Uhr, Fr 9.00-17.30 Uhr, Sa/So 10.00-15.00 Uhr) Auktion: 30. Januar ab 15 Uhr im Auktionshaus Nusser, Nordendstr. 46-48, 80801 München).
Börsenverein-Bericht zeigt erneut: Junge Menschen kaufen weniger Bücher und Lesekompetenz sinkt
Der sich immer weiter verschlechternde Zustand der Lesekompetenz in Deutschland schlägt sich deutlich in den Buchkäufen nieder. Die Zahl der Buchkäufer:innen zwischen 10 und 15 Jahren ging 2025 im Vergleich