Der im zweijährigen Turnus vergebene Literaturpreis der UNESCO, mit dem die Weltkulturorganisation seit 1995 Kinder- und Jugendbücher auszeichnet, die sich für Toleranz, Frieden und Völkerverständigung einsetzen, geht in der „Kategorie bis zwölf Jahre“ an die Französin Anais Vaugelaude für ihr Bilderbuch Fabian und der Krieg, das auf Deutsch im Frankfurter Moritz Verlag erschienen ist. In der „Kategorie über 13 Jahre“ ging der Preis an die Iranerin Violet Razeqpanah für ihr Jugendbuch Istgahe Mir (Raumstation Mir). Der Preis ist in beiden Kategorien mit je $ 8.000 dotiert und wird im April 2001 vergeben. Die Auswahl wurde von einer internationalen Jury unter 309 eingereichten Büchern aus 58 Ländern in 35 Sprachen getroffen, teilte die UNESCO aus Paris mit.
Josia Jourdan fragt: Warum gibt es kein LYX für Männer?
Junge Männer lesen weniger. Das ist ein Fakt. Und wenn sie lesen, dann eher weniger Fiktion, sondern vor allem populäres Sachbuch und Biografien. Daran ist nichts verkehrt, aber was wäre,