Weka-Chef Werner Mützel dementiert die Übernahmegerüchte, die derzeit in der Presse kursieren: „Wir stehen nicht kurz vor einem Verkauf der Gruppe und es gibt keinen Exklusiv-Verhandlungspartner.“ Grund für diese Gerüchte ist die erforderliche Finanzierung des Elekronischen Bereiches, der für die nächsten zwei Jahre mit 100 Mio. DM angegeben wird und für den sich Mützel einen Partner mit ins Boot holen will. Wie allerdings diese Partnerschaft aussehen soll, darüber wird noch verhandelt: „Diskutiert werden nach wie vor verschiedene Varianten an Beteiligungsformen“, so Mützel. Die Verhandlungen liefen noch, erklärt der Firmenchef, als Beteiligungs-Interessenten werden derzeit zwei Investoren gehandelt, zum einen die schwedischen Investoren EQT, in deren Beirat seit Januar Ex-Bertelsmann-Chef Mark Wössner sitzt und zum anderen das britische Unternehmen 3i. Wichtig für eine erfolgreichen Kontrakt ist für Mützel die Höhe der Beteiligung – nicht, wieviel Prozent des Unternehmen letztendlich abgegeben werden. Klare Zukunftsperspektiven und die richtige strategische Ausrichtung seien ebenfalls wünschenswert. Mit diesem Deal möchte der Weka-Chef gleichzeitig die Unternehmensnachfolge klären, da aus der Familie kein Interesse kommt. Aber, so der 60jährige, „wir stehen unter keinem Zeitdruck. Ich möchte auch nicht ausschließen, dass es in dieser Gesprächsrunde zu keinem Abschluss kommt.“
Bücher und Autor:innen in der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“
Um diese Buchgeschichten geht es im Feuilleton der kommenden „FAS“: „Ich werde einfach leben und schauen“ Andris Kalnozols Theaterstücke werden in Riga am Nationaltheater gespielt. Sein erster Roman „Kalender“ ist