Gestern ist das zwölfte Lyrikertreffen in Münster eröffnet worden. Bis zum 6. Mai ermöglicht die Veranstaltung in Lesungen, Vorträgen und Gesprächen Begegnungen zwischen dem Publikum und Lyrikern, zwischen Literaturwissenschaft und Literaturvermittlung. Der zum fünften Mal wird am Sonntag der Preis der Stadt Münster für Europäische Poesie verliehen. Ausgezeichnet wird damit ein international rezipierter Lyrikband und dessen eigenständige Übersetzung, dotiert ist der Preis mit 30.000 Mark, die Preissumme teilen sich Autor und Übersetzer. In diesem Jahr geht der Preis an den flämischen Lyriker Hugo Claus und die Übersetzerinnen ins Deutsche, Waltraud Hüsmert und Maria Csollány für den Sammelband Gedichte (Klett-Cotta). Weitere Infos unter www.lyrikertreffen.muenster.de.
Der Preis der Literaturhäuser 2026 geht an Lena Gorelik
Das Netzwerk der Literaturhäuser verleiht den Preis der Literaturhäuser 2026 der Autorin und Essayistin Lena Gorelik. Mit ihrem Debütroman «Meine weißen Nächte» (2004) wurde sie als Entdeckung gefeiert, mit «Hochzeit