Gestern ist das zwölfte Lyrikertreffen in Münster eröffnet worden. Bis zum 6. Mai ermöglicht die Veranstaltung in Lesungen, Vorträgen und Gesprächen Begegnungen zwischen dem Publikum und Lyrikern, zwischen Literaturwissenschaft und Literaturvermittlung. Der zum fünften Mal wird am Sonntag der Preis der Stadt Münster für Europäische Poesie verliehen. Ausgezeichnet wird damit ein international rezipierter Lyrikband und dessen eigenständige Übersetzung, dotiert ist der Preis mit 30.000 Mark, die Preissumme teilen sich Autor und Übersetzer. In diesem Jahr geht der Preis an den flämischen Lyriker Hugo Claus und die Übersetzerinnen ins Deutsche, Waltraud Hüsmert und Maria Csollány für den Sammelband Gedichte (Klett-Cotta). Weitere Infos unter www.lyrikertreffen.muenster.de.
Million-Dollar-Baby: Literaturagent Thomas Montasser über die Frage, wie Manuskripte bewertet werden
Zugegeben, das ist keine Agentenstory. Aber es passt so schön. Oder vielmehr: so unschön. Denn zu den ganz großen Geheimnissen der Agenten zählt ja bekanntlich das Thema Geld, also Honorare.