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Wie war Ihr Monat, Julia Eisele?

Julia Eisele (Foto: Irène Zandel)

Jeden Monat fragen wir Menschen aus der Buchbranche nach ihrem Monat. Dieses Mal: Julia Eisele, die mit ihrem Verlag 10 Jahre feiert.

Welcher Tag war Ihr schönster im vergangenen Monat?

Es waren zwei: der Erscheinungstermin von Eva Lohmanns Roman „Etwas Leichtes“ mit einem tollen Premierenabend bei „Frau Büchert“ in Hamburg; und die sehr gelungene Buchpreis-Shortlist, die mich als Mitglied des Gremiums, das die Jury auswählt, besonders interessiert.

Worauf freuen Sie sich im kommenden Monat am meisten?

Ich freue mich riesig auf unsere Jubiläumsparty am Messedienstag in der Zoulou Bar. Mit den Menschen aus aller Welt, mit denen ich seit vielen Jahren vergnügt und vertrauensvoll zusammenarbeite, auf 10 Jahre Eisele Verlag anstoßen zu können, bedeutet mir viel.

Welches Buch liegt aktuell auf Ihrem Nachttisch?

„Sanditz“ von Lukas Rietzschel physisch und als Hörbuch „Anton und Alma“ von Dana Vowinckel. Beide großartig.

Wären Sie ein Buch, welches wäre es?

Ein Entwicklungsroman, bei dem Großkonzern-Kalkulatoren nervös abwinken („Zu spitz! Zu eigenwillig! Wer soll das kaufen?!“), das dann aber als Bestseller im inhabergeführten Buchhandel landet.

Welches Buch haben außer Ihnen alle gemocht?

Caro Wahls „22 Bahnen“.

Über welches Thema wollen Sie im kommenden Monat mehr lesen?

Wir sollten einmal darüber nachdenken, wie wir mit dem riesigen Gebrauchtbuchmarkt umgehen und wie wir den Schaden für die Verlage begrenzen können. Wird ein Thema der nächsten IG BellSa, also bitte schnell anmelden.

Von wem würden Sie gerne mal die Antworten auf diesen Fragebogen lesen?

Von Manfred Metzner, Verleger von „Das Wunderhorn“. Einen so anspruchsvollen unabhängigen Verlag seit fast fünfzig Jahren zu leiten, ist ein vorbildliches Abenteuer.

Welche Frage, die wir nicht gestellt haben, hätten Sie eigentlich gern beantwortet?

Nach zehn Jahren Eisele Verlag – würden Sie es wieder tun?

Und wie lautet Ihre Antwort darauf?

 Ja!

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