Wie eben bekannt wird, ist der Augsburger Papier-Hersteller Haindl für mehr als sieben Milliarden Mark an seinen finnischen Konkurrenten UPM-Kymmene verkauft worden. Wie es heißt, sollen die 4000 Arbeitsplätze bei Haindl langfristig garantiert werden. Erste Kommentare aus der Verlagsbranche machen aber darauf aufmerksam, dass diese Übernahme durchaus negative Auswirkungen auf die Papierpreise haben kann, weil Preiserhöhungen durch Monopolisierung leichter durchgesetzt werden können. Erst im Herbst vorigen Jahres hatten die Verlage mit steigenden Papierpreisen zu kämpfen, weil der Tonnenpreis für Zellstoff (Anteil bei holzfreien Papieren ca. 80 %) innerhalb eines Jahres von 460 $ auf 730 $ gestiegen war. Schon damals die Reaktion der Lieferanten: „Preise sind nicht verhandelbar.“ (s. BuchMarkt 10/00, S. 6)
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