Von der schlechten Jahresbilanz des Axel Springer-Konzern im Zeitungs- und Zeitschriftengeschäft (die Umsatzrendite lag 2000 bei 3,4%, die wichtigsten Konkurrenten erzielten zwei- bis dreimal so viel), die der Konzern-Vorstand gestern der Öffentlichkeit präsentierte, sind auch die im vergangenen Jahr neu strukturierten Buchverlage (s.a. „Wer gehört zu wem? auf unserer Homepage) betroffen. Wie Zeitungsvorstand Mathias Döpfner gegenüber „Financial Times“ erläuterte, habe das Buchgeschäft seine Verluste „auf 22 Mio. ? fast verdoppelt“. Abgestoßen werden solle das defizitäre Buchgeschäft allerdings nicht, hier werde lediglich „über Bereinigungen nachgedacht“.
Agentur webnetz hat die Social Media Auftritte der zehn umsatzstärksten Publikumsverlage Deutschlands analysiert
Wegen des Community Drives in den sozialen Netzwerken, der das Leseverhalten rasant verändert, müssen sich Verlage mit ihrer Social Media Performance beschäftigen. Die Agentur webnetz hat sich die Facebook-, Instagram-, TikTok-, Pinterest- und LinkedIn-Kanäle der laut Börsenverein zehn umsatzstärksten Publikumsverlage daher genauer angesehen.