In Amerika wurden 2002 64 Millionen CDs weniger verkauft als im Vorjahr. Diese Zahl belegt, dass die Zeiten stagnierender oder wenigstens leicht wachsender Zahlen auch in den USA vorbei sind. In diesem schwierigen allgemeinen Marktumfeld gelang es lediglich Universal Music, seine Stellung zu verbessern. Der Marktführer erhöhte seinen Anteil am Plattenabsatz laut Soundscan von 26,39 auf 28,86 Prozent. Ein Dahinschmelzen seines Gewinns konnte aber auch Universal nicht verhindern, wie aus den jüngsten Bilanzveröffentlichungen des Mutterkonzerns Vivendi Universal ablesbar ist.
Der schlechte Zustand der Branche hat es auch BMG (Bertelsmann Music Group) erschwert, 2002 wieder schwarze Zahlen zu schreiben, zumal sich der US-Marktanteil von BMG nur um 0,1 Prozent auf 14,78 Prozent verbessert hat. Nach einer Rosskur beim Personal blieb BMG-Chef Rolf Schmidt Holtz zuletzt trotzdem zuversichtlich, für das abgelaufenen Geschäftsjahr wieder Geld von der New Yorker BMG-Zentrale an Gütersloh überweisen zu können.
Der K.-H. Zillmer-Verlegerpreis 2026 geht an Sebastian Guggolz
Die Karl-Heinz Zillmer-Stiftung unter dem Dach der Hamburgischen Kulturstiftung zeichnet den Verleger des Guggolz Verlag für sein verlegerisches Handeln aus. Mit der Auszeichnung, dotiert mit 20.000 Euro, würdigt die Stiftung