Henning Mankell äußert sich in einem heute im Berliner Tagesspiegel erschienenen Interview zu seinem bei Zsolnay erschienenen Roman Die Rückkehr des Tanzlehrers, zu neonazistischen Tendenzen und zur Verantwortung der Literatur. Es komme darauf an, die Neonazi-Gangs im Auge zu behalten und nicht die Kontrolle zu verlieren. „Es gibt mir Hoffnung, dass ich immer mehr junge Leute treffe, die bereit sind, die Diskussion mit guten Argumenten zu suchen. Ich denke die nächste Generation wird das Problem der neuen europäischen Nationalismen lösen, das unsere Generation nicht in den Griff bekommt.“
Hier der Link zum Tagesspiegel-Interview „Ich habe nie einen bösen Menschen getroffen“: http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/15.01.2003/392530.asp
Wie der Arbeitskreis „Bücherverbrennung – nie wieder!“ sich für die Freiheit des Wortes einsetzt
Der Hamburger Arbeitskreis „Bücherverbrennung – nie wieder!“ wurde 1981 von der früheren Buchhändlerin und Betriebswirtin Helga Obens gegründet und erinnert seitdem an einem der damaligen Tatorte, dem Kaiser-Friedrich-Ufer, mit verschiedensten