Henning Mankell äußert sich in einem heute im Berliner Tagesspiegel erschienenen Interview zu seinem bei Zsolnay erschienenen Roman Die Rückkehr des Tanzlehrers, zu neonazistischen Tendenzen und zur Verantwortung der Literatur. Es komme darauf an, die Neonazi-Gangs im Auge zu behalten und nicht die Kontrolle zu verlieren. „Es gibt mir Hoffnung, dass ich immer mehr junge Leute treffe, die bereit sind, die Diskussion mit guten Argumenten zu suchen. Ich denke die nächste Generation wird das Problem der neuen europäischen Nationalismen lösen, das unsere Generation nicht in den Griff bekommt.“
Hier der Link zum Tagesspiegel-Interview „Ich habe nie einen bösen Menschen getroffen“: http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/15.01.2003/392530.asp
„Es ist mittlerweile unabdingbar, wenigstens zeitgleich mit englischsprachigen Ausgaben zu erscheinen“
Am heutigen 3. Juni, drei Monate vor Erscheinen der englischsprachigen Ausgabe, veröffentlicht der Hoffmann und Campe Verlag (HoCa) das neue Buch von Francis Fukuyama »Der letzte Mensch. Wohin steuert die Welt?«. Wir haben beim Verlag nachgefragt, wie es zur Frühveröffentlichung gekommen ist und ob man künftig regelmäßig vor der englischsprachigen Veröffentlichung starten will.