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Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung 2003 für Hugo Claus und Barbara Antkowiak

Der belgische Schriftsteller, Dramatiker und Regisseur Hugo Claus erhält den mit 10.000 Euro dotierten Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung 2003. Mit der Vergabe des Hauptpreises würdigt die Jury das Gesamtwerk von Claus, in dem er immer wieder die Abgründe der modernen Zivilisation auf allen ihren Ebenen, die aus dem Inneren der Gesellschaft kommende Gewalt und die Heuchelei in der politischen Szene unbarmherzig und zugleich mit viel Sinn für das Groteske und Absurde schildert. Sein Roman „Der Kummer von Flandern“ leuchtet die apokalyptische Dimension ds Faschismus und der Kollaboration aus.

Mit der Vergabe des mit 5.000 Euro dotierten Anerkennungspreises an Barbara Antkowiak würdigt die Jury das umfangreiche Schaffen der Übersetzerin. Antkowiak überträgt Werke aus mittel- und osteuropäischen Sprachen, darunter aus dem Bulgarischen, Serbischen, Kroatischen, Slowenischen und Bosnischen.
Die zehnte Preisverleihung findet im Rahmen der Leipziger Buchmesse am Sonntag, dem 23. März mi Festsaal des Alten Rathauses in Leipzig statt. Die vom Freitstaat Sachsen, der Stadt Leipzig und dem Börsnverein des Deutschen Buchhandels seit 1994 vergebene Auszeichnunge würdigt alljährlich besondere Verdienste um die Verständigung zwischen den europäischen Völkern.

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