Der Streit in der Springer-Familie um die Macht in dem größten europäischen Verlagshaus wird schärfer: Der Enkel von Konzerngründer Axel Cäsar Springer, Axel Sven Springer, hat jetzt Strafanzeige gegen den Testamentsvollstrecker und früheren Aufsichtsratschef Bernhard Servatius wegen Betrugs und Unterschlagung gestellt, meldet AP. Ein Sprecher der Hamburger Staatsanwaltschaft bestätigte am Freitag die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens. Nach einem Bericht des „Handelsblattes“ wirft der Verlegerenkel dem Rechtsanwalt vor, wichtige Erbschaftsdokumente unterschlagen zu haben. Die Anzeige ist Teil einer juristischen Auseinandersetzung unter den Springer-Erben. Die Familie hält gut 60 Prozent am Unternehmen. Den mit Abstand größten Teil hält Verlegerwitwe Friede Springer mit direkt und indirekt 55 Prozent. Die beiden Enkel Axel Sven und seine Schwester Ariane halten zusammen rund fünf Prozent am Axel-Springer-Verlag.
Walter Unterweger: „Außergewöhnliche Inhalte mit hochwertiger Ausstattung so deutlich wie möglich von lieblosen KI-Publikationen unterscheidbar halten“
Im Ranking Die 100 größten Verlage des Börsenblatts zeigt sich, dass der zu Bonnier gehörende Verlag Adrian & Wimmelbuch die vergangenen Jahre stark aufgeholt hat und heute bei einem Umsatz von 12 Mio Euro liegt. Woran liegt das?, haben wir Verleger und Gesellschafter Dr. Walter Unterweger gefragt.