Home > Auszeichnungen > Deutscher Bücherpreis 2003: Henning Mankell ist der Star der Leser / Dieter Bohlen und Petra Hammesfahr erreichen Plätze 2 und 3 bei Publikumswahl / Preisverleihung am 20. März 2003 zum Auftakt der Leipziger Buchmesse / Fernseh-Gala auf 3sat und im MDR

Deutscher Bücherpreis 2003: Henning Mankell ist der Star der Leser / Dieter Bohlen und Petra Hammesfahr erreichen Plätze 2 und 3 bei Publikumswahl / Preisverleihung am 20. März 2003 zum Auftakt der Leipziger Buchmesse / Fernseh-Gala auf 3sat und im MDR

Der schwedische Autor Henning Mankell erhält für seinen Roman Die Rückkehr des Tanzlehrers(Zsolnay) den Deutschen Bücherpreis 2003 in der Kategorie “Publikumsliebling des Jahres”. Er ist der Favorit einer vom Börsenverein initiierten Abstimmung unter den Lesern, die Plätze 2 und 3 belegen Dieter Bohlen mit seiner Autobiographie Nichts als die Wahrheit(Heyne) und Petra Hammesfahr mit ihrem Kriminalroman Das letzte Opfer (Wunderlich). Über Teilnahmekarten im Buchhandel oder über unterschiedliche Partnermedien – Hörfunk, Internet, Zeitschriften und Tageszeitungen – gaben mehr als 25.000 Leser im Februar 2003 ihre Stimmen ab. Der Deutsche Bücherpreis wird am 20. März 2003 im Rahmen einer vom Mitteldeutschen Rundfunk (22.05 Uhr) und 3sat (20.15 Uhr) ausgestrahlten Fernseh-Gala in insgesamt neun Kategorien vergeben.

Neben Henning Mankell steht bereits Peter Härtling als Preisträger in der Kategorie “Lebenswerk” fest. Die von Buchhändlern nominierten Autoren in den restlichen Kategorien, darunter Zsusza Bánk, Peter Merseburger, Jonathan Franzen, Hans-Olaf Henkel, Susanne Fröhlich, die Brüder Klitschko und der Dalai Lama, erfahren erst während der Preisverleihung, ob sie auch zu den Gewinnern zählen und den von Günter Grass geschaffenen “Bücher-Butt” erhalten. Die Fernseh-Gala wird moderiert von Axel Bulthaupt; alle nominierten Autoren und Bücher werden vorab in einer Sondersendung vorgestellt (3sat, 16. März, 11.45 Uhr; MDR, 19. März, 23.35 Uhr).

Die weiteren Favoriten der Publikumswahl:

Platz 4: Jonathan Franzen, Die Korrekturen (Rowohlt)
Platz 5: Doris Dörrie, Das blaue Kleid (Diogenes)
Platz 6: Michael Moore: Stupid White Men (Piper)
Platz 7: Ian McEwan, Abbitte (Diogenes)
Platz 8: Diana Gabaldon, Das flammende Kreuz (Blanvalet)
Platz 9: Elke Heidenreich / Bernd Schroeder, Rudernde Hunde (Hanser)
Platz 10: Jana Hensel, Zonenkinder (Rowohlt)

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