Heute will der Börsenverein über den künftigen Standort (Frankfurt, München, Köln oder Berlin) der Buchmesse entscheiden. Die Veranstalter der Bücherschau stehen unter ständig wachsendem Druck der Verlage. Die Frankfurter Hotels haben für die Unterbringung der Messegäste gestern ein verbessertes Angebot unterbreitet. Solche Angebote werden von der Landeskartellbehörde beobachtet. Der Hotel- und Gaststättenverband berichtete, er sei von der Behörde darauf hingewiesen worden, dass Preisabsprachen der Zimmeranbieter nach dem Gesetz über den unlauteren Wettbewerb verboten sind. Auch die bayerische Landeskartellbehörde verfolgt, ob es zu Preisabsprachen unter Münchener Hotels kommt, um die Buchmesse anzulocken.
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